Nachfolger von de Posch
Ebeling wird Pro-Sieben-Sat.1-Chef

Die lange Suche nach einem Nachfolger für Pro-Sieben-Sat.1-Chef Guillaume de Posch hat ein Ende. Neuer Chef wird der Novartis-Manager Thomas Ebeling, wie das Unternehmen am Dienstag in München nach einer Sitzung des Aufsichtsrats mitteilte.

MÜNCHEN. Der 49-jährige Psychologe tritt sein Amt Anfang März 2009 an. Sein Vorgänger Guillaume de Posch hatte seinen Rückzug bereits im Sommer angekündigt. Der amtierende Vorstandschef Guillaume de Posch verlässt das Unternehmen zum 31. Dezember 2008.

In den zwei Monaten bis zu Ebelings Amtsantritt übernimmt Finanzchef Axel Salzmann kommissarisch den Vorstandsvorsitz. Für eine reibungslose Übergabe der Amtsgeschäfte sei aber gesorgt, versicherte ein Sprecher auf Anfrage. „Es wird einen vernünftigen Stabwechsel geben.“

Der Aufsichtsrat der Senderkette berief Ebeling am Dienstag per 1. März an die Konzernspitze. Ebeling, zuletzt CEO von Novartis Consumer Health und Mitglied der Geschäftsleitung des schweizerischen Pharmakonzerns Novartis, wird Nachfolger von Guillaume de Posch, der ProSieben zum Jahresende verlässt.

ProSiebenSat.1 kämpfte zuletzt mit massiven Problemen bei der Vermarktung seiner Werbezeiten. Das Gewinnziel für 2008 war deshalb Anfang November gestrichen worden. Zuvor hatte das Unternehmen mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 670 bis 700 Mio. Euro gerechnet. Hinzu kommt ein Schuldenberg von rund 3,7 Mrd. Euro wegen der Übernahme der skandinavischen Senderkette SBS im vergangenen Jahr.

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