Neue Aufträge aus China: Der Chef der Handys

Neue Aufträge aus China
Der Chef der Handys

Der Physiker Thorsten Heins wird neuer Chef des Handygeschäfts der Siemens-Mobilfunksparte ICM. Er tritt damit die Nachfolge seines überraschend verstorbenen Vorgängers Ian Moyes an.

HB MÜNCHEN. Der 46-Jährige werde für weiteres Wachstum sorgen, teilte Siemens ICM-Chef Rudi Lamprecht am Donnerstag in München mit. Der Konzern hat eigenen Angaben zufolge im Schlussquartal 2003 einen Marktanteil von zehn Prozent erreicht und will dieses Niveau zumindest halten. Im Visier haben die Münchener vor allem die Nummer drei auf dem Weltmarkt, Samsung, die zuletzt nur noch einen Vorsprung von wenigen Zehntelprozentpunkten hatte.

Moyes hatte die Leitung des Handygeschäfts erst zum 1. September übernommen, nach seinem Tod am 28. Dezember hatte Lamprecht den Teilbereich zunächst selbst geführt. Heins hat von 2000 bis Februar 2002 bei ICM bereits das Lösungsgeschäft (Solutions) verantwortet und war dann zum Nachbarbereich ICN - der Netzwerksparte - gewechselt. Dort hatte der Diplom-Physiker das Geschäftsgebiet Optische Netze und Produkte für Telefongesellschaften (Carrier) geleitet.

Siemens Mobile konnte am Donnerstag zugleich neue Aufträge aus China im Volumen von insgesamt 70 Millionen Euro vermelden. So werde ICM für China Mobile und China Unicom in mehreren Provinzen die GSM-Netze und Service-Angebot ausbauen. Siemens Mobile ist der umsatzstärkste Konzernbereich und hat im Geschäftsjahr 2002/03 (zum 30. September) mit knapp 27 000 Mitarbeitern etwa zehn Milliarden Euro erlöst.

In einem freundlichen Marktumfeld legte die Siemens-Aktie bis zum Nachmittag um 0,7 Prozent auf 66,83 Euro zu.

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