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Neue Regelbeträge für den Kindesunterhalt

Im Bundesgesetzblatt I Nr. 22 vom 18. 4. 2005 S. 1055 ist die Vierte Verordnung zur Änderung der ...



Im Bundesgesetzblatt I Nr. 22 vom 18. 4. 2005 S. 1055 ist die Vierte Verordnung zur Änderung der Regelbetrag-Verordnung vom 8. 4. 2005 verkündet worden. Die Regelbeträge ist entsprechend den gestiegenen Verbraucherpreisen angepasst worden. Die Regelbeträge sind ein wichtiger Maßstab für die Unterhaltsverpflichtung von Eltern gegenüber ihren minderjährigen Kindern, mit denen sie nicht in einem Haushalt zusammenleben. Die Regelbeträge sind nicht mit den tatsächlich geschuldeten Unterhaltsbeträgen identisch, liegen aber der Düsseldorfer und der Berliner Tabelle zugrunde. Sie sind deshalb in der Praxis ein wichtiger Anhaltspunkt für die Höhe des Kindesunterhalts. Die Regelbeträge sind außerdem Grundlage für die Fortschreibung dynamischer Unterhaltstitel und die Höhe des Unterhaltsvorschusses nach dem Unterhaltsvorschussgesetz. Das Bundesministerium der Justiz passt die Regelbeträge entsprechend der Entwicklung des durchschnittlich verfügbaren Arbeitsentgelts alle zwei Jahre an (§ 1612a BGB). Die neuen Regelbeträge gelten ab dem 1. 7. 2005.



Quelle: DER BETRIEB, 29.04.2005

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