Management
Neue Regelungen beim EU-weiten Führerschein

Die Verkehrsminister der 25 EU-Mitgliedstaaten haben sich in Luxemburg am ...

Die Verkehrsminister der 25 EU-Mitgliedstaaten haben sich in Luxemburg am 7. 10. 2004 auf neue Regelungen für einen EU-weiten Führerschein verständigt. Deren Kernelemente sind: Künftig gibt es EU-weit bei Ersterwerb der Fahrerlaubnis ein einheitliches Führerscheindokument. Wer heute im Besitz eines deutschen Führerscheins ist, kann ihn lebenslang im gesamten EU-Raum nutzen. Es gibt weder Zwangsumtausch noch Befristungen. Ein freiwilliger Umtausch ist jederzeit möglich. Er hat Vorteile für Autofahrer, die innerhalb der EU unterwegs sind und häufigen Überprüfungen ausgesetzt sind. Ausnahme der Freiwilligkeit: Bei einem Umzug ins Ausland müssen die alten Führerscheine künftig nach zwei Jahren umgetauscht werden. Die geplanten EU-Führerscheine haben, wie die neuen deutschen Fahrerlaubnis-Karten auch, die Größe einer Scheckkarte. Sie werden zusätzlich mit einem Mikrochip ausgestattet sein, um die Sicherheit vor Fälschungen zu erhöhen. Das Dokument soll alle zehn Jahre mit einem aktuellen Passfoto erneuert werden, ohne dass es dazu keiner neuerlichen Fahrprüfung bedarf. Die neuen Regeln sollen nach einer Übergangszeit von 6 Jahren in Kraft treten.

Quelle: DER BETRIEB, 13.10.2004

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%