Neuer CEO beim britischen Bezahlsender
Murdoch-Sohn wird BSkyB-Chef

Rupert Murdoch kontrolliert etwa 35 Prozent der BSkyB-Aktien und ist Chairman bei BSKyB. Jetzt wurde noch sein jüngster Sohn James Murdoch zum neuen Chef des führenden europäischen Pay-TV-Senders gewählt.

HB LONDON. Medienberichten vom Dienstag zufolge soll es bei Investoren jedoch Bedenken geben, ob der 30- Jährige genug Erfahrung mitbringe und ob nun die Unabhängigkeit des Satelliten-Senders in Gefahr sein könnte.

Die Wahl erfolgte am Montagabend einstimmig durch einen Ausschuss aus der Führung des Unternehmens. James Murdoch gilt langfristig als designierter Nachfolger seines Vaters und leitete bislang die asiatische News-Corp-Tochter Star TV. Der 72-jährige Rupert Murdoch hält über seinen Medienkonzern News Corp. rund 35 % an BSkyB und ist auch dessen Präsident.

James Murdoch ersetzt Tony Ball, der den britischen Bezahlfernsehsender vorzeitig verlässt. Ursprünglich sollte Balls Vertrag erst am 31. Mai 2004 auslaufen. Ball machte BSkyB zum führenden europäischen Bezahlfernsehsender, der nach Angaben der „Financial Times“ auf der Rangliste der größten an der Londoner Börse notierten Unternehmen auf Platz 19 liegt.

BSkyB kehrte 2003 auf Grund starken Kundenwachstums nach fünf Jahren erstmals wieder in die Gewinnzone zurück. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen betrug im Geschäftsjahr 2002/2003 (30. Juni) 260 Mill. Pfund (366 Mio Euro). Im Vorjahreszeitraum war ein Verlust von umgerechnet 31 Mill. € verzeichnet worden. Der Umsatz stieg um 15 % auf 3,1 Mrd. Pfund (4,3 Mrd Euro). Der Sender hat etwa 6,8 Mill. Kunden.

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