Neuer Chef DIW soll wieder angesehener werden

Der neue Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, will das Haus wieder zu einem der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute machen. Schon jetzt kündigt er neue Arbeitsschwerpunkte an.
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Wird ab 2013 neuer Chef de Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung: Marcel Fratzscher. (Quelle: DIW) Quelle: dpa

Wird ab 2013 neuer Chef de Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung: Marcel Fratzscher. (Quelle: DIW)

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DüsseldorfDer neu gewählte Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, will das Haus schnell in den Kreis der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute zurückführen. Ab 2013 solle das DIW wieder an den Frühjahrs- und Herbstgutachten im Auftrag der Bundesregierung mitarbeiten, sagte Fratzscher der „Wirtschaftswoche“ laut Vorabbericht. „Ich hoffe, dass das bereits nächstes Jahr klappt.“ Derzeit ist der 41-Jährige Abteilungsleiter bei der Europäischen Zentralbank. Sein Amt beim DIW wird er voraussichtlich im Februar 2013 antreten.

2007 hatte das DIW den Auftrag für die Gutachten verloren. Nun will Fratzscher die makroökonomische Forschung im Institut ausweiten. „Es wird hohe Priorität für mich haben, diesen Bereich weiter zu stärken“, sagte er. „Die Krise hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass Wirtschaftsforschungsinstitute den europäischen Integrationsprozess noch enger begleiten.“

  • dapd
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1 Kommentar zu "Neuer Chef: DIW soll wieder angesehener werden"

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  • Konfiskatoren und Inflationisten in europäischer Schuldenunion?
    Oder was soll noch enger begleitet werden?

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