Neuer Job
Wiedeking macht jetzt in Dübeln

Wiedeking ist wieder gefragt. Der Dübelhersteller Fischer holt sich Hilfe beim ehemaligen Porsche-Chef beim Generationswechsel. Was sich der Gründersohn vom Starmanager erhofft. VON MARTIN W. BUCHENAU.
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Klaus Fischer, Chef der Fischer-Gruppe hat Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking in den Beirat der Unternehmensgruppe Fischer geholt, die durch ihre Dübel weltbekannt ist aber auch Kinderspielzeug und Autoteile aus Kunststoff produziert. Das bestätigte ein Sprecher dem Handelsblatt. Der einst bestbezahlte deutsche Manager wird rein beratend tätig sein.

Den Rat des Ausnahmemanagers will Klaus Fischer, der 60-jährige Sohn des legendären Gründers Artur Fischer (91) beim Generationswechsel im Unternehmen nutzen. Denn wie das Handelsblatt ebenfalls erfuhr, hat Fischer die komplette operative Führung der Unternehmensgruppe Fischer gerade an seinen Sohn Jörg Klaus Fischer (35) übertragen.

Deren Verhältnis ist gut, aber väterlich streng. Stückchen für Stückchen hat der Gründersohn den -enkel an das Geschäft herangeführt. Seit 2005 ist der Einser-Abiturient mit Uni-Abschluss in Cambridge im Unternehmen und übernahm mehr und mehr Verantwortung. Damit ist der Führungswechsel bis auf die Übertragung der Eigentumsrechte bei dem Traditionsunternehmen im Schwarzwald vollzogen. Die Eigentumsrechte nimmt Klaus Fischer über eine eigens neu gegründete Holding war. Zudem sitzt er dem Beirat vor.

Für den 59-jährigen Wiedeking ist das Engagement bei den Fischers ein Schritt zurück in die Wirtschaft. Anfang des Jahres war Wiedeking zwar schon bei Hans-Hermann Tiedjes Kommunikations-Beratungsfirma WMP Eurocom als drittgrößter Anteilseigner mit einer prozentual zweistelligen Beteiligung eingestiegen – nach Tiedje, dem knapp die Hälfte des Unternehmens gehört, und Unternehmensberater Roland Berger.

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