Neuer Smart-Chef
Porträt: Mitsubishi wurde für Walker nicht zum Karriere-Knick

Vor einigen Wochen musste Ulrich Walker in Tokio seine Koffer packen - doch der erzwungene Abschied als Nummer zwei des kriselnden Autobauers Mitsubishi Motors ist für den Daimler-Chrysler-Manager nicht zum Karriere-Knick geworden.

HB STUTTGART. Die Japaner bescheinigten ihm, bis zum Zahlungsstopp der Stuttgarter bei Entwicklung, Marketing, Markenführung und Kundendienst einen guten Job gemacht zu haben. Der in Tübingen geborene 52-jährige Manager kennt die Kleinwagenmarke Smart, bei der er nun die Führung übernehmen soll, bestens. Der neue Smart-Viersitzer basiert größtenteils auf dem Mitsubishi-Colt.

Bei Smart soll Walker die bis 2006 geplante letzte Wegstrecke in die schwarzen Zahlen ebnen. Denn aus dem früher belächeltem „Spielzeug-Auto“ ist eine ernst zu nehmende Modellreihe entstanden. Qualität- und Kostenmanagement bleiben aber auch in Zukunft die entscheidenden Stellschrauben in Böblingen. Diese zu drehen, dürfte Walker nicht schwer fallen. Bei Daimler-Chrysler war er vor der Berufung zu Mitsubishi im Jahr 2000 Leiter des Qualitätsmanagements, später des weltweiten Mercedes-Service.

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