Neues Gesetzt definiert Kriterien des Insiderhandels
Insiderregeln verunsichern Vorstände

Seit Dienstag sind die neuen staatlichen Regeln zu Insiderinformationen und Ad-Hoc-Mitteilungen in Kraft - doch über die Auswirkungen herrscht bei börsennotierten Unternehmen Verwirrung.

HB DÜSSELDORF. Viele Investor-Relations-Manager und Finanzvorstände wissen nicht, woran sie sind. "Die Verunsicherung ist riesengroß", klagt Franz Leven-Josef vom Deutschen Aktieninstitut (DAI). Auf jeden Fall rechnen Experten mit höheren Kosten für viele Unternehmen.

Der Gesetzestext gibt wenig Auskunft darüber, wie die neuen Regeln im Alltag angewendet werden sollen - bis heute hat die Bundesregierung keine Rechtsverordnung erlassen, die Klarheit schaffen könnte. Auch fehlt eine Leitlinie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin).

Das neue Gesetz soll regeln, welche Neuigkeiten aus Unternehmen künftig als Insiderinformationen gelten. Zudem bestimmt es, wann eine Aktiengesellschaft diese Informationen in Ad-Hoc-Mitteilungen veröffentlichen muss. Die neu gefassten Paragrafen 13 und 15 des Wertpapierhandelsgesetzes enthalten drei wesentliche Änderungen.

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