Neues Urteil ist rechtskräftig
Hunzinger wegen Falschaussage zu Geldstrafe verurteilt

Wegen zweifacher uneidlicher Falschaussage hat das Landgericht Stuttgart am Dienstag den PR-Berater Moritz Hunzinger zu einer Geldstrafe von 25 000 Euro verurteilt. Das Landgericht änderte damit das Urteil der ersten Instanz ab, das zehn Monate Haft auf Bewährung vorsah, ab.

ap STUTTGART. Gegen dieses Strafmaß, das das Stuttgarter Amtsgericht im Mai 2006 gefällt hatte, hatte Hunzinger Berufung eingelegt. Das jetzige Urteil ist rechtskräftig. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Hunzinger bei seiner Vernehmung vor dem Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtags zur FlowTex-Affäre gelogen hatte, als es um die Finanzierung und das Zustandekommen einer Umfrage zur Wirtschaftspolitik des Landes ging.

Wegen der so genannten Umfrageaffäre waren im Sommer 2004 die beiden FDP-Landesminister Walter Döring (Wirtschaft) und Corinna Werwigk-Hertneck (Justiz) zurückgetreten. Der Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtags hatte die Hintergründe des Milliarden-Betrugs mit nicht existierenden Bohrgeräten der Firma FlowTex aufgeklärt.

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