Oecd
Mexikaner Ángel Gurría wird Oecd-Chef

Die 30 Mitgliedsländer der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Oecd) haben den früheren mexikanischen Finanzminister Ángel Gurría zum künftigen Oecd-Generalsekretär ernannt.

dpa PARIS. Die 30 Mitgliedsländer der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Oecd) haben den früheren mexikanischen Finanzminister Ángel Gurría zum künftigen Oecd-Generalsekretär ernannt.

Gurría werde am 1. Juni 2006 die Nachfolge des Kanadiers Donald J. Johnston antreten, teilte die Organisation in Paris mit. Der 55-Jährige hatte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gegen fünf Mitbewerber durchgesetzt. Gurría war von 1994 bis Anfang 1998 Außenminister und von 1998 bis Ende 2000 Finanzminister seines Landes gewesen. Dabei hatte er Mexiko in die Oecd geführt.

Derzeit sitzt er in Führungsgremien und Aufsichtsräten verschiedener Unternehmen und Institutionen. Auf Gurrías Initiative waren 1999 zu einer Oecd-Ministerratssitzung erstmals Vertreter von Entwicklungsländern eingeladen worden. Die Oecd beschäftigt 2000 Volkswirte, Rechtsanwälte und andere Mitarbeiter und berät die Regierungen in Wirtschaftsfragen. Johnston will im Mai 2006 nach zehn Amtsjahren in den Ruhestand gehen.

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