Öffentlichkeitsarbeit
Unternehmen setzen auf PR-Kontrolle

Die PR-Abteilungen und-Agenturen existieren nicht mehr als "Controlling-freie" Zonen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Kommunikations-Agentur pr+co und des Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung in München.

Starke 82 Prozent der Befragten halten die Evaluation der Öffentlichkeitsarbeit gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für wichtig und sinnvoll. Mehr als die Hälfte der Unternehmen, die bislang nicht kontrollieren, will den PR-Erfolg künftig messen. 66,5 Prozent der Unternehmen evaluieren bereits, ein Drittel davon will die Erfolgskontrolle noch ausweiten.

Für die meisten evaluierenden Unternehmen (88 Prozent) bedeutet PR-Erfolgskontrolle nach wie vor "Clippings analysieren". An zweiter Stelle nennen sie die qualitative Medienresonanzanalyse (60 Prozent), gefolgt von der eigenen Einschätzung "aus dem Bauch" (46 Prozent). Doch die Befragten nutzen auch aufwändige, komplexe Verfahren wie Marktforschung (28 Prozent) oder Input-/Output-Analyse (21 Prozent).

Dieser recht hohe Evaluations-Aufwand überrascht, da nur 23 Prozent der befragten Unternehmen angeben, über ein festes Budget für die PR-Erfolgsmessung zu verfügen und weit über die Hälfte erklärt, nur zwischen einem und fünf Prozent des PR-Jahresbudgets dafür zu investieren. Nur bei 16 Prozent der evaluierenden Unternehmen ist die PR-Agentur für die Erfolgskontrolle zuständig, bei 27 Prozent andere externe Dienstleister. Insgesamt beteiligten sich an der Online-Umfrage 201 PR-Fachleute aus Agenturen und 170 PR-Manager aus deutschen Unternehmen.

www.prco.de

www.ifkw.de

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