OLG Köln
Deutsche Werbung in englischer Sprache ist nicht irreführend

Wird eine für den Weltmarkt konzipierte Werbung im Internet in englischer Sprache geschaltet und von deutschen Verkehrskreisen auf Grund unzulänglichen Sprachverständnises falsch verstanden, so ist dies nach Auffassung der Richter des Oberlandesgerichtes (OLG) Köln hinzunehmen.

Wie die Richter weiterhin feststellen, führt auch eine wissenschaftlich unkorrekte Bezeichnung nicht zu einer relevanten Irreführung, wenn sich im Sprachgebrauch der beteiligten Verkehrskreise eine eigene, die wissenschaftlich Differenzierungen verneinende Begrifflichkeit herausgebildet hat.

OLG Köln vom 6.8.2004 ; 6 U 36/04

Computer und Recht 2005, S. 536

Kontakt: Dr. Peter Schotthöfer

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