Online-Angebote der Verlage
Machen ARD und ZDF zu viel im Netz?

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) fühlt sich durch die Ausweitung des Internet-Angebots der öffentlichen-rechtlichen Sender gestört. Deren Hauptaufgabe sei die Grundversorgung der Bevölkerung, argumentieren die Verleger.

Im Vorfeld der Verhandlung beim Bundesverfassungsgericht zum Gebührenstreit zwischen den Rundfunkanstalten und Bundesländern kritisiert der Verband die ausufernde Expansion der Online-Angebote der Sender. ARD und ZDF sollen für diese, aus der Sicht des Verbandes unrechtmäßig zusätzlich entstehenden Kosten, keine wiederkehrenden Erhöhungsrunden für Rundfunkgebühren verlangen. Andere, privatwirtschaftlich arbeitende Medien könnten keine Gebührengelder in Form von solchen Zwangsgeldern erheben.

Laut BDZV führt jede Gebührenerhöhung einerseits zu einer zusätzlichen Belastung des Medienbudgets. Andererseits verzerrten die Angebote den Wettbewerb. So seien die Medien in ihrer Vielfalt im Vergleich zu früher kaum mehr voneinander abzugrenzen. Umso wichtiger erscheine es daher, die Rundfunkanstalten auf ihren klaren Funktionsrahmen hinzuweisen. Somit könne es seitens der Zeitungsverleger nicht öffentlich-rechtliche Aufgabe sein, wie der Westdeutsche Rundfunk Partnerschaftsbörsen zu betreiben oder Online-Spiele anzubieten. pte

www.wdr.de
www.bdzv.de

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