Online-Markt-Media­daten
Jetzt liefert Österreich harte Web-Daten

Eine Pilotstudie der Österreichischen Webanalyse (ÖWA) liefert Basisdaten zur Internetnutzung für 21 teilnehmende österreichische Internetangebote. Sie folgt dem deutschen AGOF Modell und wird damit länderübergreifend vergleichbar.

Die Pilotstudie ÖWA Plus liefert auf der methodischen Grund­lage der in Deutschland als Online-Studien- und Planungs­standard etablierten "internet facts" Basisdaten zur Inter­netnutzung in Österreich und weist erstmals "harte" Reich­weiten­zah­len (Unique User) und Strukturdaten für 21 teilnehmende österrei­chische Online-Angebote und deren Belegungseinheiten aus.

Zu den Kennziffern, die im Rahmen der nach deutschem Vorbild durchgeführten Multimethodenerhebung ermittelt werden, zählen: Unique User und Page Impressions im Quartal, pro durch­schnitt­li­chem Monat und pro durchschnittlicher Woche, 14 sozio-demo­gra­fische Variablen sowie 73 weitere qualifizierende Merkmale (Nutzungsmerkmale, Online-Themen­bereiche, Nutzungsfrequenz von Online-Angeboten und geplante Haushaltsanschaffungen).

Die in der ÖWA Plus erhobenen Angebote decken rund 80 Prozent der österreichischen Internetnutzer ab, womit sich die ÖWA Plus - wie die internet facts in Deutschland - als zentrale Markt-Media-Studie für das Internet positioniert. Die für das österreichische Internet erhobenen Daten stehen demnächst im Mediaplanungstool "Zervice" für die Online-Planung zur Verfügung. Die erste Regelstudie der ÖWA Plus ist für Herbst 2007 geplant, im Regelbetrieb sollen pro Jahr zwei Erhebungswellen zu je drei Monaten erfolgen.

"Die ÖWA Plus schließt endlich die letzte Lücke zur ?klassischen Mediaplanungswelt?. Das Internet wird nun auch hinsichtlich sozio-demografischer Daten planbarer und transparenter. Damit rückt Online-Werbung endgültig in den Status des 4. Massenmediums auf und verleiht ihr auch den Stellenwert, der ihr durch die längst bestehenden Reichweiten und vielschichtigen Möglichkeiten auch zusteht", erklärt Mirko Popofsits, beyond interactive Österreich.

Für die AGOF, die kurz vor Veröffentlichung der siebten Welle der internet facts im Regelbetrieb steht (Erscheinungstermin: 24. Mai), erklärt ihr Vorstandsvorsitzender René Lamsfuß: "Die Diskussion um medienadäquate Nutzungserhebung und einheitliche Reich­wei­tenwährungsstandards hat nicht zuletzt durch die jüngste Initiative des IAB USA neuen Auftrieb bekommen. Wir freuen uns sehr, dass der österreichische Markt mit der ÖWA Plus jetzt dem innovativen Ansatz der AGOF im Hinblick auf eine medien­adäquate Erhebung der Online-Nutzung und leistungsstarke Planungsgrundlage für das Me­dium Online gefolgt ist. Dieser Schritt unterstützt unsere Bemühun­gen, Online nach länderübergreifend vergleichbaren Nutzungs­mus­tern planbar zu machen, nachhaltig."

Die ÖWA (Österreichische Webanalyse) wurde 1998 mit dem Ziel gegründet, objektive Messzahlen für das Internet zu erheben sowie den Online-Werbemarkt zu fördern. Der unabhängigen Kontroll­einrich­tung für Online-Medien in Österreich gehören derzeit 38 werbetra­gende Online-Angebote, fünf nicht-werbetragende Online-Angebote sowie 21 Agenturen an. Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) wurde im Dezember 2002 gegründet. Aufgabe und Zweck der AGOF ist es, unabhängig von Individualinteressen, für Transparenz und pra­xisnahe Standards in der Internet- und Online-Werbeträger­forschung zu sorgen. Ziel ist es, die einheitliche Reichweitenwährung als Basis für die Online-Mediaplanung im Markt zu etablieren.

www.oewa.at

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