Optikkonzern Vertrag von Jenoptik-Chef Mertin verlängert

Michael Mertin soll fünf weitere Jahre an der Spitze des Technologiekonzerns Jenoptik bleiben. Der Aufsichtsrat verlängerte seinen Vertrag bis Sommer 2017, wie Jenoptik am Donnerstag in Jena mitteilte.
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Michael Mertin. Quelle: ap

Michael Mertin.

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Jena Finanzvorstand Frank Einhellinger wird dagegen seinen Posten im Juni 2012 mit Auslaufen seines Vertrages aufgeben. Mertin und Einhellinger haben seit 2007 das Ruder bei Jenoptik in der Hand und führten den Konzern nach der Finanzkrise wieder deutlich in die schwarzen Zahlen. Geholfen hat dabei ein Spar- und Effizienzprogramm in dessen Zuge jede zehnte Stelle gestrichen wurde. Zudem trennte sich Jenoptik von einer Reihe von Geschäftsfeldern.

Das Unternehmen fußt jetzt im Kern auf den Geschäftsfeldern Verkehrstechnik (Blitzgeräte) sowie Mess- und Militärtechnik. Bereits unter Vorgänger Alexander von Witzleben trennte sich Jenoptik von seiner Tochter zur Konzeption und zum Bau von Reinräumen für die Halbleiterindustrie. Das kapitalintensive Geschäft hatte Jenoptik über viele Jahre belastet, da es allenfalls geringe Gewinne erwirtschaftete und eine hohe Verschuldung nach sich zog.

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