Ormond Commodities gibt es nicht
Ministerium warnt Anleger vor frei erfundener Börse

Finanzbetrug im Internet: Das für die Börsenaufsicht zuständige Hessische Wirtschaftsministerium hat Anleger vor einer angeblichen Frankfurter "Termin- und Optionenbörse" gewarnt, für die im Netz geworben wird.

HB WIESBADEN. "Es liegen keine Erkenntnisse darüber vor, dass diese Veranstaltung tatsächlich existiert", erklärte die Börsenaufsicht. Erst recht handele es sich dabei nicht um eine genehmigte Börse, eine börsenähnliche Handelsplattform oder ein sonstiges angemeldetes elektronisches Handelssystem.

Der Verweis auf den frei erfundenen Finanz-Marktplatz stamme von der Internetseite eines angeblichen Unternehmens namens "Ormond Commodities". Dieses biete Anlegern an, an der "Frankfurter Termin- und Optionenbörse" Geschäfte in Warenterminkontrakten zu tätigen. Für die Existenz diese Unternehmens gebe es jedoch keine Bestätigungen, hieß es in der Mitteilung weiter.

Laut Ministerium enthält die Seite auch einen Verweis auf ein angeblich in Frankfurt am Main ansässiges "Commodities Futures Trade Board", das als Börsenaufsichtsbehörde dargestellt werde. Auch diese Einrichtung existiere nicht. Die echte Börsenaufsicht mit Sitz in Wiesbaden empfahl Anlegern dringend, ihr Kapital weder "Ormond Commodities" noch einem Dritten für einen angeblichen Handel an der falschen Börse zu überlassen. Man habe den Fall beim hessischen Landeskriminalamt angezeigt.

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