Paketbomben
Ackermann-Täter weiter auf freiem Fuß

Die Ermittlungen zu dem vereitelten Paketbombenanschlag auf den früheren Deutsche-Bank-Chef haben auch ein Jahr danach nicht zu den Tätern geführt. Zu der Aktion hatten sich italienische Anarchisten bekannt.
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Frankfurt/MainEin Jahr nach dem vereitelten Briefbombenanschlag auf den damaligen Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann sind die Täter noch nicht überführt. „Die Ermittlungen dauern an“, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe, die den Fall übernommen hat. Zu dem versuchten Attentat am 7. Dezember 2011 auf den damals mächtigsten Banker Deutschlands hatte sich eine linksanarchistische Terror-Gruppe aus Italien, die „FAI - Federazione Anarchica Informale“, bekannt. Ihr werden noch andere Anschläge angelastet.

Der persönlich an den damaligen Deutsche Bank-Chef adressierte Brief war in der Poststelle des Geldinstituts in Frankfurt aufgefallen, an die Polizei weitergeleitet und von Experten entschärft worden. Ackermann selbst war an diesem Tag nicht in dem Gebäude. In dem Schreiben war vor „drei Explosionen gegen Banken, Bankiers, Zecken und Blutsauger“ gewarnt worden. Einen Tag später entdeckten die Ermittler bei der Spurensicherung das versteckte Bekennerschreiben der FAI.

Am Tag darauf explodierte ein Päckchen in der Filiale einer der Steuer- und Gebühreneinzugsgesellschaft in Rom. Der Direktor des Unternehmens Equitalia wurde schwer an der Hand verletzt, die FAI übernahm dafür die Verantwortung.

 
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wenn Sie den Bankster Ackermann erwischt hätten, hätte Deutschland vermutlich Milliarden gespart.

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