Pasquale Pistorio Sizilianische Leidenschaft

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Oft distanziert er sich mit seinen Ansichten von den vorherrschenden Ansichten anderer Unternehmenschefs. „Wir müssen den Reichtum auf der Erde besser verteilen“, fordert er und spricht sich öffentlich für die Tobin-Steuer auf globale Finanzströme aus. Außerdem fordert er, dass reiche Länder 0,7 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung an Entwicklungsländer geben und dass sie ihnen die Schulden erlassen. „Das Kyoto-Protokoll ist ein erster wichtiger Schritt, aber das reicht nicht“, betont Pistorio. Sein Unternehmen hat sich schon vor vielen Jahren zum Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß bis 2010 auf null zu senken. Außerdem sollen bis dahin 20 Prozent aus erneuerbaren Energien kommen. So progressiv er auch bei Umweltschutz und Armutsbekämpfung ist, seine Lebensart ist traditionell sizilianisch. Die Familie spielt die wichtigste Rolle, seine Tochter holt ihn gerne von Terminen ab, zum Mittagessen trinkt er gerne ein Glas Wein. Bleibt die Frage offen, warum er noch einmal operativ als Manager einsteigt? Und die Antwort ist vielleicht ganz einfach. Es war wohl wie im Hollywood-Film „Der Pate“: „ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte.“

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