Paul Achleitner
Ein politischer Banker erfüllt sich seinen Traum

Paul Achleitners Wechsel in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank soll dafür sorgen, dass die Bank weniger negative Schlagzeilen produziert als bislang. Er selbst aber hinterlässt bei der Allianz eine zweigeteilte Bilanz.
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FrankfurtPaul Achleitner hat als Finanzvorstand der Allianz ein Motto kreiert, was er auch bei der Deutschen Bank gut anwenden kann: „Boring is the new sexy“, sagte der 55-Jährige einmal, der mit seiner umsichtigen Art entscheidend dazu beigetragen hat, dass die Allianz die Krisen an den Finanzmärkten bisher gut überstanden hat. Sein Wechsel auf den Chefsessel im Aufsichtsrat der Deutschen Bank dürfte zumindest dafür sorgen, dass die Deutsche Bank in den nächsten Monaten weniger Schlagzeilen produziert, als wenn Deutsche-Bank-Chef Ackermann selbst den Posten ohne Karenzzeit eingenommen hätte.

Achleitner bringt zwei wichtige Eigenschaften für den neuen Posten mit: Er ist ein Bankenexperte, zugleich scheut er aber auch nicht, sich in politische Diskussionen einzumischen.

Die großen Erfolge des Bankers Paul Achleitner hängen eng zusammen mit seiner Zeit als Deutschlandchef bei der Investmentbank Goldman Sachs. Nach der Wende brachte er die junge und noch unbekannte Mannschaft von Goldman Sachs ins Spiel als Berater bei der Privatisierung der ostdeutschen Wirtschaft. Der Österreicher mit der freundlichen Stimme und dem sympathischen Wesen baute sein Netz zu den deutschen Unternehmen aus.

Doch das hat er nicht nur seiner verbindlichen Art zu verdanken. In entscheidenden Momenten kann er auch Härte zeigen. Härte, um sich durchzusetzen – auch gegen die Konkurrenz. Am Ende war Goldman Sachs sogar eine der Banken, die die T-Aktie der Deutschen Telekom 1996 in einer ersten Tranche an die Börse brachten. Die Platzierung der T-Aktie war damals eine Erfolgsgeschichte, die den Banken Hunderte von Millionen an Gebühreneinnahmen brachte. Seit dieser Zeit gehört die Investmentbank nicht nur zu den Top-Beratern bei Aktienemissionen, sie ist auch bei Fusionen und Übernahmen Jahr für Jahr ganz vorne mit dabei.

Das Image des Fusionsspezialisten erhielt in seiner Zeit als Finanzchef der Allianz allerdings tiefe Kratzer. Legte die Allianz-Aktie am Tag, an dem der Wechsel verkündet wurde, noch sechs Prozent zu, so musste sie in den Jahren darauf etliche Kurseinbußen durch die Fusionspolitik des Linzers hinnehmen. Er vermasselte einen Megadeal, was die Allianz Milliarden kostete: den Kauf der Dresdner Bank am 23. Juli 2001, nachdem zuvor Fusionsversuche mit der Deutschen Bank und der Commerzbank gescheitert waren.

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Im Herzen immer Investmentbanker geblieben

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  • ---@ leser

    sorry, aber man merkt echt, dass sie null einen Schimemr davon haben, wie Geheimgesellschaften wirklich funktionieren.

    Träumen Sie ruhig weiter.

  • ### Das Ende der Demokratie naht.###

    Der Test über die Volksreaktion auf diesen Staatstreich ging gut für die Illuminaten / Bilderberger erbrachte einen direkten Sieg für die Rothschilds.

    GR und I wird nun auch offiziell von einem Staatspräsident regiert, der NICHT vom Volk gewählt wurde. In beiden Ländern regieren nun die Bilderberger und das Volk jubelt.

    Zusammenfassend kann man nur sagen, dass das Experiment DEMOKRATIE nun auch wohl offiziell zu Grabe getragen wird. Mal sehen, was aus unseren Grundrechten wird und auch das Internet wird bald noch mehr kontrolliert werden.

    Wir steuern gerade in das Muster der Chinesen. Evtl. ist es auch besser so. Denn trotz Diktatur haben die Chinesen einen totalen wirtschaftlichen Anstieg hin bekommen und wer dort wirklich arbeiten will und sich parteipolitisch richtig einsetzt, wird schnell Multimillionär.

    Wem es aber an den Kragen geht, dass sind die Hartz-IV und Sozialhilfeempfänger und die Sozialhilfe-Schmarotzer, denn deren Zeit naht sich dem Ende. Keine Diktatur wird sich noch den Luxus erlauben, diese Gruppen noch weiter zu fördern.

    #### Das Experiment DEMOKRATIE ist gescheitert und geht dem Ende entgegen ####

  • Ob sich die Traeume fuer die Aktionaere auch erfuellen werden? In beiden Faellen - Achleitner und Ackermann - ist die Bilanz nicht zweigeteilt sondern katastrophal und schlecht. Mit viel politisieren, schneidigen Auftritten bei Konferenzen kann man kein Unternehmen wirklich gut fuehren. Man kann nur wenig Optimismus fuer die Zukunft haben.
    Heinz Geyer, Temple Associates, London

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