Peter Feld
Beiersdorf-Vorstand soll WMF-Chef werden

Der WMF-Vorstandschef Thorsten Klapproth nimmt die Übernahme durch KKR zum Anlass und verlässt das Unternehmen. Der Beiersdorf-Vorstand Peter Feld soll seinen Platz einnehmen.
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FrankfurtDer Beiersdorf-Vorstand Peter Feld soll neuer Chef des Gastronomie- und Küchenausrüsters WMF werden. Der seit zehn Jahren amtierende WMF-Vorstandschef Thorsten Klapproth nimmt die Übernahme durch den Finanzinvestor KKR zum Anlass, das Unternehmen aus dem württembergischen Geislingen an der Steige zu verlassen, wie WMF am Mittwochabend mitteilte.

Klapproth scheidet Ende Mai aus dem Vorstand aus. Er hatte WMF in den vergangenen Jahren massiv umgebaut und mit dem Einstieg in das Geschäft mit Kaffeeautomaten den Grundstein für den Erfolg gelegt. Noch im Februar hatte sich Klapproth positiv über die neue „Gesprächskultur“ mit dem Großaktionär und dessen Pläne für die Expansion ins Ausland geäußert.

Der Abschied seines Nachfolgers Feld vom Konsumgüterkonzern Beiersdorf zum 31. Juli steht seit einigen Wochen bereits fest. Er war seit 2010 Vorstandsmitglied. Unternehmenskreisen zufolge war Vorstandschef Stefan Heidenreich unzufrieden mit der Entwicklung im Europa- und Nordamerika-Geschäft, das Feld verantwortet.

Der WMF-Aufsichtsrat sei „im Gespräch“ mit Feld, der am 1. August in Geislingen antreten soll. Bis dahin sollen die Vorstände Ulrich Müller und Peter Flohr Klapproth vertreten. Flohrs Vertrag läuft noch bis September 2014, dann soll er mit 63 Jahren in den Ruhestand gehen. Der US-Finanzinvestor KKR hatte im Herbst die Mehrheit der Stimmrechte an WMF übernommen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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