Pierers Zwischenspiel beendet
Kommunikationssparte von Siemens soll neuen Chef bekommen

Siemens-Chef Heinrich von Pierer gibt die Führung der kriselnden High-Tech-Sparte nach einem kurzen Zwischenspiel wieder ab. Der Aufsichtsrat wird auf seiner Sitzung an diesem Mittwoch (12. November) einen neuen Chef für das größte Arbeitsgebiet Information und Kommunikation (I+C) benennen. Das erfuhr die Deutsche Presse Agentur aus Branchenkreisen.

HB MÜNCHEN.

Pierer hatte die Führung der Sparte - zu der das Mobilfunkgeschäft ICM, der Netzwerkbereich ICN und der IT-Dienstleister SBS gehören - im Juli kommissarisch übernommen. Überraschend schnell wird diese Übergangslösung nun beendet. Die Leitung von I+C ist einer der wichtigsten Posten, die Siemens zu besetzen hat.

Mit der Übernahme der Verantwortung für I+C wollte Pierer ein Zeichen setzen. Die betroffenen Bereiche seien „in der entscheidenden Phase ihrer Zukunftssicherung“, hieß es damals. Die potenziellen Anwärter für den Posten hätten noch genug in ihren Verantwortungsbereichen zu tun.

Als Anwärter für den Posten gelten nun in Branchenkreisen wieder ICN-Chef Thomas Ganswindt und der ICM-Bereichs-Leiter Rudi Lamprecht. Allerdings wird auch eine Umgruppierung des Vorstands nicht ausgeschlossen. Dann könnte beispielsweise Konzernstratege Johannes Feldmeyer die Leitung von I+C übernehmen, der im Juli in den Zentralvorstand aufgerückt war. Er gilt als einer der Kronprinzen von Vorstandschef Heinrich von Pierer

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