Management
Porträt: Axel Weber

Mit dem Wirtschaftswissenschaftler Axel Weber haben sich Bundeskanzler Gerhard Schröder und Finanzminister Hans Eichel am Dienstag auf einen kompetenten Kandidaten für die Spitze der Deutschen Bundesbank geeinigt, den die wenigsten Beobachter auf der Rechnung hatten.

HB FRANKFURT. Weber, 1957 im rheinland-pfälzischen Kusel geboren, studierte von 1976 bis 1982 an der Universität Konstanz Wirtschaftswissenschaften und Verwaltungswissenschaften, wo er 1982 auch sein Diplom in Volkswirtschaftslehre machte.

Von 1982 bis 1992 arbeitete Weber als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Hochschulassistent am Lehrstuhl für Geld und Währung an der Universität-GH Siegen. 1987 promovierte er hier zum Dr. rer. pol.. Zugleich sammelte Weber Auslandserfahrung: 1988 als Visiting Fellow des Center for Economic Research (Universität Tilburg) und des Department of Economics am Queen Mary College (University of London) sowie von 1992 bis 1993 als Visiting Fellow an der Brookings Institution in Washington, D.C.

Nachdem er 1993 bis 1994 die Vertretung einer Professur für Wirtschaftstheorie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn inne hatte, folgte 1994 die Habilitation in Volkswirtschaftslehre an der Universität-GH Siegen und 1994 bis 1998 die Professor für Wirtschaftstheorie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Von 1998 bis 2001 arbeitete der parteilose Weber als Ordentlicher Professor für Monetäre Ökonomie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt und war von 1998 bis 2002 Direktor des Center for Financial Studies in Frankfurt.

Weber, der seit 2001 Ordentlicher Professor für Internationale Ökonomie an der Universität zu Köln ist, gehört seit 2002 dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung an.

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