Porträt des neuen Chrysler-Chefs
Tom LaSorda - der Produktionsspezialist

Nach vier Jahren unter deutscher Führung übernimmt mit dem 51-jährigen Tom LaSorda wieder ein Amerikaner die Spitze beim US-Autobauer Chrysler.

HB DETROIT/STUTTGART. So reagierte Chrysler-Kommunikationschef Jason Vines am Donnerstag auch mit einem lauten und uramerikanischen „Hi-De-Ho“ auf die Nachricht über die Beförderung des bisherigen Vize-Chefs unter dem künftigen Daimler-Chrysler-Lenker Dieter Zetsche.

LaSorda, am 24. Juli 1954 in Windsor, dem kanadischen Nachbarort von Detroit geboren wurde, hatte am 1. Mai bei der US-Tochter von Daimler-Chrysler die Nachfolge von Wolfgang Bernhard angetreten. Der Vater zweier erwachsener Töchter und bekennende Baseball-Fan begann seine Karriere in der Automobilbranche bei General Motors. Dabei hatte er auch Kontakt mit Opel - er führte im Werk Eisenach erfolgreich ein hoch effizientes Produktionssystem ein. Im Jahr 2000 trat er in die Chrysler Group ein.

Auch dort zeichnete er sich als Manager in der Produktions aus und wurde dafür mit dem COO-Posten belohnt, als Bernhard ging. LaSorda, der mit acht Geschwistern aufwuchs, gilt als Manager, der auch soziale und gesellschaftliche Belange nicht vergisst. Ob der Frühaufsteher als Chrysler-Chef noch Zeit hat, sein Golf-Handicap von acht zu verbessern, scheint eher fraglich.

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