POS
Konsum-Trends aus Verbrauchersicht

Eine Studie der Wiesbadener Marketingberatung UGW zeigt: die Mehrheit der Kunden kauft mehr als geplant. Gegenüber POS-Maßnahmen sind sie offen.

Konsumenten sind outlettreu. Zwei Drittel ihrer Einkäufe tätigen sie regelmäßig in der gleichen Einkaufsstätte. Drei Viertel der Befragten besuchen ihr SB-Warenhaus oder ihren Verbrauchermarkt ein bis zwei Mal pro Woche. Um 9 von 10 Konsumenten mit POS-Marketing zu erreichen, muss eine Instore-Maßnahme zwei Wochen im Markt stehen. Zu diesem Ergebnis kommt der "POS-Marketing-Report 2003/2004".

Der Erhebung zufolge verbringt über die Hälfte der Verbraucher mehr als 30 Minuten im Markt. Im Gegensatz zu den Frauen benötigen 63 Prozent der Männer nur bis zu 30 Minuten für ihren Einkauf. Fast die Hälfte der Verbraucher kauft mehr als geplant (47 Prozent). Der Anteil an Frauen am Mehrkauf ist deutlich höher als der Antel der Männer.

Als Planungshilfe dient dem Gros der Befragten ein Einkaufszettel, wobei dieser von Frauen (50 Prozent) stärker genutzt wird, als von Männern (30 Prozent). Auf die Frage, welche Kriterien für die Einkaufsplanung Berücksichtigung finden, zeigt sich, dass positive Produkterfahrungen (90 Prozent) und Sonderangebote (86 Prozent) die entscheidende Planungsbasis darstellen. Danach folgen Bekanntheit des Produktes (Marke) mit 63 Prozent, Handzettel-Insertionen (58 Prozent), Empfehlung von Bekannten (43 Prozent), Anzeigen (42 Prozent), TV-Werbung (29 Prozent), Radio-Werbung (12 Prozent), Coupons (10 Prozent) und Plakate (9 Prozent).

Die Bedeutung der Marke (Bekanntheit des Produktes) für die Einkaufsplanung verliert mit minus 12 Prozentpunkten deutlich gegenüber der Erhebung vor drei Jahren. Mehr als drei Viertel der interviewten Marktbesucher achten beim Einkauf auf Instore-Maßnahmen wie Sonderangebote, Werbemittel und Promotionaktionen.

Da die Mehrheit der Kunden mehr kauft als geplant, werden diese zu den Impulskäufen beitragen. Auf die Frage, welche Maßnahmen die Kaufentscheidungen beeinflussen, erhalten Sonderangebote mit 79 Prozent die meisten Nennungen, gefolgt von Handzetteln (71 Prozent). Immerhin jeder Zweite lässt sich durch Produktsondergrößen und Sonderplatzierungen "verführen".

www.ugw.de

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