Produktionsvorstand: Audi bekommt weiteren Spitzenmanager aus Wolfsburg

Produktionsvorstand
Audi bekommt weiteren Spitzenmanager aus Wolfsburg

Nach fünf Jahren als VW-Produktionschef folgt Hubert Waltl in selber Funktion auf den scheidenden Audi-Produktionsvorstand Frank Dreves. Der Wechsel könnte auch ein Fingerzeig aus Wolfsburg sein.
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MünchenVolkswagen schickt seiner Tochter Audi einen weiteren Spitzenmanager: Hubert Waltl, bisher Produktionschef in Wolfsburg, übernimmt den gleichen Posten in Ingolstadt, wie der Oberklasse-Hersteller am Donnerstag mitteilte. Audi-Produktionschef Frank Dreves scheide zum 31. März „auf eigenen Wunsch“ aus dem Vorstand aus. Der 61-Jährige geht demnach in den Ruhestand.

Audi-Chef Rupert Stadler lobte den scheidenden Vorstandskollegen: „Frank Dreves hat das internationale Wachstum von Audi über viele Jahre erfolgreich vorangetrieben.“

Der 55 Jahre alte Waltl ist gelernter Werkzeugmechaniker und trat 1976 seine erste Stelle bei Audi an. Nach verschiedenen Führungsjobs – er baute unter anderem die Sparte Werkzugbau auf – wechselte er 2009 als Produktionschef der Marke Volkswagen nach Wolfsburg.

Erst im Sommer vergangenen Jahres hatte VW den eigenen Entwicklungschef Ulrich Hackenberg zu Audi geschickt. Aus dem Mutterkonzern war zuletzt immer wieder Kritik zu hören, dass die Ingolstädter Tochter ihrem eigenen Werbespruch "Vorsprung durch Technik" nicht gerecht wird. Außerdem will Audi BMW als größten Oberklasse-Hersteller überholen, musste dieses Ziel aber nach hinten verschieben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Produktionsvorstand: Audi bekommt weiteren Spitzenmanager aus Wolfsburg"

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  • Was der Stadler dort als bekannter Nicht-Techniker angestellt hat, spottet jeder Beschreibung: Einheitsdesign, Technik Lichtjahre hinter BMW und nun auch Mercedes her....KEINE Innovationen.
    Als Liebling von Piech mußten nun millerweile alle um ihn herum gehen.
    Nur eben nicht das eigentliche Übel, der Stadler, nicht.
    Auch so geht Personalpolitik...nach hinten los.

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