Prozess gegen Michael Resnick
Ahold-Bilanzskandal: Ex-Manager bekennt sich schuldig

Der frühere Finanzchef der US-Lebensmittelsparte von Ahold hat sich im Zusammenhang mit dem Bilanzskandal bei dem niederländischen Unternehmen für schuldig erklärt.

HB NEW YORK. Wie am Montag aus Gerichtsunterlagen hervor ging, bekannte sich Michael Resnick am 8. September vor einem US-Bezirksgericht in Manhattan für schuldig. Das Gerichtsverfahren gegen ihn sollte im Oktober beginnen. Das Urteil wurde bislang für Anfang Dezember erwartet.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Resnick zusammen mit anderen von etwa 2001 bis Ende 2002 die Bücher der US-Sparte Foodservice von Ahold manipulierte, damit das Unternehmen seine Quartalsziele erreichen konnte. Ein Anwalt von Resnick konnte zunächst nicht erreicht werden. Im Juli 2004 hatte Resnick auf unschuldig plädiert.

Der Bilanzskandal war einer der größten seiner Art ein Europa und brachte Ahold an den Rand des Zusammenbruchs. Die früheren Spitzenmanager des Supermarkt-Riesen Ahold kamen im Frühjahr vor einem Amsterdamer Gericht mit milden Strafen davon.

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