Prozessverbesserungen im Handel
Und wie ECR-fit ist Ihr Unternehmen?

Die ECR-Standards werden deutlicher umgesetzt. Die bisherigen Aktivitäten reichen jedoch nicht aus, um die vorhandenen Potentiale auszuschöpfen.

Wie die ECR D-A-CH-Initiative, die Lebensmittel Zeitung und Accenture in einer Gemeinschaftsstudie zeigen, sehen 77 Prozent der Konsumgüterhersteller in ECR ein Vehikel für Prozessverbesserungen und 60 Prozent betonen den hohen oder sehr hohen Nutzen neuer Technologien. Sobald die Analysten jedoch nach der konsequenten Umsetzung im eigenen Unternehmen fragen, ergibt sich ein anderes Bild: 40 Prozent der Befragten tauschen keine Artikelstammdaten aus, 50 Prozen verfügen noch über kein Category Management und 70 Prozent gelang es bislang nicht, ihre Engpässe bei der Nachlieferung deutlich zu verringern.

Lediglich zehn Prozent aller Händler und 15 Prozent aller Hersteller setzen CPFR konsequent um. Und in über 50 Prozent aller Unternehmen hat ECR noch nicht die erste Führungsebene sichtbar erreicht. An der Studie, die den Einsatz der ECR-Methoden und Techniken im deutschsprachigen Wirtschaftsraum analysiert, beteiligten sich knapp 400 Vertreter führender Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine gleichmäßige Verteilung nach Unternehmensgrößen, Funktionsebenen sowie die Integration von Vorlieferanten führen zu verlässlichen Trendaussagen über die gesamte Branche.

Efficient Consumer Response (ECR) ist eine kundenorientierte und ganzheitliche Betrachtungsweise der Prozesskette, in der alle Beteiligten (das heißt von der Rohstoffgewinnung bis zum Endverbraucher) zusammenarbeiten. Dabei gilt es, den Bedarf des Kunden möglichst präzise zu erkennen und damit die Kundenzufriedenheit zu steigern. Gleichzeitig ist es Ziel, die gesamte Logistikkette unternehmensübergreifend zu optimieren und die individuelle Kundennachfrage möglichst schnell und kostengünstig zu decken.

Interessierte können die Studie als PDF-Datei beziehen.

www.lz-net.de/ecrstudie

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