Publizitätspflicht
So funktioniert das neue Register

Zu Jahresbeginn 2008 drohen der deutschen Wirtschaft zahlreiche Verfahren wegen Verletzung der Publizitätspflicht. Änderungen in der Rechtslage verschärfen dabei die Verbindlichkeit zur Veröffentlichung der Jahresabschlüsse - Hintergrundinformationen finden Sie hier.

Wen trifft?s? Von der Pflicht zur elektronischen Veröffentlichung sind alle Kapitalgesellschaften, GmbH & Co. KGs, sehr große Personengesellschaften und sehr große Einzelhandelskaufleute betroffen. Sie müssen ihre Jahresabschlüsse beim Bundesanzeiger einreichen, nicht mehr wie früher beim Registergericht. Der Kreis offenlegungspflichtiger Unternehmen ist derselbe wie früher, auch Art und Umfang der Unterlagen haben sich nicht geändert. Weitere Informationen unter » www.bmj.bund.de/ehug.

Wann geht?s los? Die Jahres- oder Konzernabschlüsse müssen spätestens zwölf Monate nach dem Abschlussstichtag beim elektronischen Bundesanzeiger (» www.bundesanzeiger.de) eingereicht werden. Am 1. Januar 2008 müssen also die Abschlüsse von 2006 vorliegen. Die Daten fließen in das ebenfalls neu eingerichtete » www.unternehmensregister.de. Dieses elektronische Unternehmensregister soll alle wesentlichen Unternehmensdaten (Handelsregistereintragungen, Jahresabschlüsse, Bekanntmachungen) umfassen und steht jedem zur Nutzung kostenfrei zur Verfügung. Die Kosten für die Publizierung variieren zwischen 50 und 70 Euro. Müssen die Unterlagen erst digitalisiert werden, berechnet der Bundesanzeiger bis zu 600 Euro.

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