Rechtsberatung ohne Erlaubnis
Finanzdienstleister muss Honorar zurückzahlen

Berater, die ohne Befugnis Auskünfte geben, müssen ihre Honorare zurückzahlen. Das jedenfalls musste sich ein Finanzdienstleister vor dem Landgericht Coburg sagen lassen.

Eine mit 40 000 Euro verschuldete 70-jährige Frau hatte sich an einen Finanzdienstleister gewandt, damit dieser sie bei der Vorbereitung einer Privatinsolvenz berät. Für diesen Service verlangte der Berater 700 Euro Honorar.

Der vom Insolvenzgericht eingesetzte Treuhänder verlangte diesen Betrag zurück, da der Finanzvermittler nicht befugt gewesen sei, die Schuldnerin in Rechtsfragen zu beraten. Das Landgericht Coburg sah das genauso (33 S 74/07), der Berater musste die 700 Euro zurückzahlen.

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