Reichweitenverfall
Print verliert weitere 1,6 Prozent

Nun liegt sie wieder auf dem Tisch, die Auswertung der AWA-Zahlen für 2007. Das Ergebnis: Die Bruttoreichweite aller Printmedien bleibt 2007 mehr als ein Prozent unter der des Vorjahres, die Gesamtreichweite sank um 1,6 Prozent.

Dies ist das Ergebnis der Allensbacher Werbeträger Analyse 2007 zur Medien-Nutzung (AWA). Somit setzt sich der Trend des Reichweitenverfalls der letzten Jahre fort. Es gibt aber auch Gewinner unter den Printmedien: Insgesamt 51 Objekte konnten um mehr als zehn Prozent zulegen.

Im Bereich der Wirtschaftsmagazine ereichte die Wirtschaftswoche 1,1 Prozent Reichweite, was 700000 Lesern entspricht. Dies sind 20 000 Leser weniger als im Vorjahr. Das führende Wirtschaftsmagazin Capital mit einer Reichweite von 1,1 Prozent und 740 000 Lesern verlor 150 000 Leser im Vergleich zum Vorjahr. Auch Börse Online, Focus Money und Impulse verlieren, nur das Manager Magazin erhöhte seine Reichweite von 0,9 Prozent auf 1,0 Prozent. Dies bedeutet ein Plus von 17 Prozent und eine Leserschaft von insgesamt 670 000.

Die überregionalen Tageszeitungen gewinnen mit Ausnahme der Süddeutschen Zeitung Leser dazu. Das Handelsblatt steigert seine Reichweite um 0,5 Prozent auf 340 000 Leser, die FTD erreicht eine Reichweite von 0,4 Prozent und damit 290 000 Leser, die FAZ kommt auf 950 000 Leser und eine Reichweite von 1,5 Prozent. Die Welt (mit Welt Kompakt) behält seine Position wie im Vorjahr mit einer Reichweite von 1,1 Prozent und 730 00 Leser.

Die Allensbacher Werbeträger Analyse zur Medien-Nutzung 2007 ist unter www.awa-online.de einsehbar.

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