Reifenhändler Delticom
Frank Schuhardt, der Mann fürs Profil

Gegen den Trend legt Online-Reifenhändler Delticom zu. Sorgen bereitet Finanzchef Frank Schuhardt aber der Börsenkurs.

HANNOVER. Frank Schuhardts Lebenslauf kann einem Angst machen. Selbst eng gedruckt, umfasst die Vita noch zweieinhalb Seiten.

Nicht einmal 40 Jahre alt, ist der energische Manager alles andere als ein unbeschriebenes Blatt: Seit einem guten halben Jahr Finanzchef des im Prime Standard notierten Online-Reifenhändlers Delticom in Hannover, arbeitete er bereits in führender Position im Wertpapierhandel bei HSBC Trinkaus und als Partner der Deutschen Venture Capital Gesellschaft (DVC).

Da wurden die Delticom-Gründer Andreas Prüfer und Rainer Binder auf ihn aufmerksam, die das Reifengeschäft beim Dax-Konzern Continental von der Pike auf gelernt hatten. Für Geldgeber DVC zog Schuhardt in den Aufsichtsrat ein. Vor zwei Jahren ging Delticom an die Börse, die Mehrheit halten weiterhin die Gründer.

Operativ ist Delticom eine Erfolgsgeschichte: Während der Reifenhandel ächzt – der Markt für Ersatzreifen in Europa liegt bei gut elf Milliarden Euro, Tendenz fallend –, legt der Online-Händler seit seiner Gründung im Jahr 1999 zu.

Heute ist Delticom Europas führender Internet-Reifenanbieter: Drei von vier online verkauften Reifen stammen von den Niedersachsen. In den ersten drei Quartalen steigerten sie den Umsatz um 20 Prozent auf 175 Millionen Euro, der Gewinn (Ebit) legte um 30 Prozent auf neun Millionen Euro zu, teilte Schuhardt gestern mit.

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