Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger hat die schwierige Hauptversammlungsrede besser als im vergangenen Jahr gemeistert. Er steigert sich bei der Verständlichkeit, hat aber noch Nachholbedarf bei Fremdwörtern.
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  • Ich finde es immer gut, wenn Leute sich klar und verständlich ausdrücken und den eigenen Redebeitrag interessant gestalten. So liegt es auch nahe, Redner miteinander zu vergleichen, zu bewerten und anzuspornen, besser zu werden. Bei alledem sollte aber die Kirche im Dorf gelassen werden. Herrn Dr. Hiesinger dafür zu kritisieren, dass er "Fremdwörter wie „Business Area Elevator Technology“" verwendet, zeugt von Unkenntnis und oberflächlicher Recherche. "Business Area Elevator Technology" ist die Bezeichnung eines Geschäftsfeldes im ThyssenKrupp Konzern. Das diese Bezeichnung in englischer Sprache gewählt wurde, mag man schön finden oder nicht. Jedoch macht es Sinn, wenn man ThyssenKrupp richtigerweise als internationalen Konzern begreift. Herrn Dr. Hiesinger zu bitten, diese Bezeichnung nicht mehr zu verwenden, heißt ihn zu bitten, die Geschäftsbereiche nicht mehr beim Namen zu nennen. Ob das dem geneigten Zuhörer weiter bringt, mag ich bezweifeln.

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