Risikocontrolling
Martin Klaus Müller rückt in Bankgesellschaft-Vorstand auf

Die Bankgesellschaft Berlin hat ihren Manager Martin Klaus Müller zum neuen Vorstand für Risikocontrolling berufen. Er tritt die Nachfolge von Norbert Pawlowski an, dem Kritiker eine Mitverantwortung für Milliardenverluste der vergangenen Jahren vorgeworfen hatten.

HB BERLIN. Der 42-jährige Müller werde seine neue Aufgabe Anfang Januar sowohl im Vorstand der Bankgesellschaft als auch im Vorstand des Tochterunternehmens Landesbank Berlin (LBB) übernehmen, teilte die Bankgesellschaft am Freitag am Rande einer Aufsichtsratssitzung mit. Müller gehört dem Konzern seit 1995 an und ist seit 2000 Bereichsleiter Treasury der Bankgesellschaft und der Landesbank.

Seit Mai 2003 war er zudem als General Manager für die Londoner Niederlassungen des Konzerns zuständig. Die Bankgesellschaft hatte den im Sommer ausgelaufenen Vertrag des langjährigen Vorstands Pawlowski nicht verlängert. Die Bank hatte in den Jahren 2000 bis 2002 vor allem wegen des Immobiliengeschäfts mehr als 2,4 Milliarden Euro Verlust eingefahren. Inzwischen sieht die Bank ihre Sanierung weitgehend als abgeschlossen an und erwartet für 2004 einen Vorsteuergewinn von mindestens 100 Millionen Euro.

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