Robinson-Liste
Schluss mit lästiger Werbung im Briefkasten

Wer sich vor Werbepost schützen will, kann sich laut Stiftung Warentest in die so genannte Robinson-Liste des Deutschen Direkt-Marketing-Verbandes eintragen. Firmen, die dem Verband angehören, schicken dann keine Werbepost mehr, wie es in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest" heißt.

FRANKFURT. Ein Antragsformular gibt es den Angaben zufolge unter Deutscher Direkt-Marketing-Verband/Robinson-Liste, Postfach 1401, 71243 Ditzingen oder im Internet unter »direktmarketing-info.de/Mailing/tipps_01.html. Der Eintrag in die Liste ist kostenlos.

Jeder kann sich mit verschiedenen Schreibweisen seines Namens in die Liste eintragen lassen. Zur Jahresmitte 2002 umfasste die Robinson-Liste rund 480.000 Einträge mit unterschiedlichen Namensschreibweisen; Netto sind ca. 240.000 Haushalte verzeichnet. Der Eintrag gilt für fünf Jahre und muss danach erneuert werden. Die zeitliche Begrenzung verhindert, dass die Robinson-Liste veraltet. Denn Namen und Adressen können sich schnell ändern, z. B. durch Umzug oder Heirat. Nach Erfahrung des DDV setzen zwischen 80 und 90 Prozent der Unternehmen die Robinson-Liste ein. So senken sie ihre Werbe- und Portokosten erheblich.

Ganz ausschließen lassen sich Werbebriefe zur Neukundengewinnung durch die Robinson-Liste allerdings nicht, da ihr Einsatz in Deutschland freiwillig ist.

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