Rupert Stadler
„Wer Menschen mitreißen kann,der hat eine Superchance“

„Ich habe früh gelernt, dass man Ziele nur miteinander und nicht gegeneinander erreicht“, sagt Rupert Stadler. Im Interview spricht der Vorstandsvorsitzender von Audi über Traktoren, Träume und Small Talk mit Ferdinand Piëch.

Handelsblatt: Herr Stadler, Sie sind bald ein Jahr im Amt. Wie schmeckt der Job?

Rupert Stadler: Hervorragend! Ich spüre eine große Verantwortung, und das ist gut so. Es ist sehr ermutigend, wenn man wichtige Entscheidungen trifft und dann sieht, dass sie richtig waren. Audi ist ja sehr gut aufgestellt, da macht die Arbeit doppelt Spaß.

Haben Sie noch Zeit für die Familie?

Die Zeit ist deutlich knapper geworden. Aber soweit es geht, nehme ich mir die Zeit, denn die Familie ist ein wichtiger Anker in meinem Leben. Ab und zu fahre ich meine drei Kinder zur Schule.

Stimmt es, dass Sie auf einem Bauernhof groß geworden sind?

Ja, in einem kleinen Dorf 35 Kilometer von Ingolstadt entfernt. Wir hatten eine Landwirtschaft mit 80 Tagwerk.

Mussten Sie mit anpacken?

Kräftig. Ich musste morgens in den Stall gehen. Wir hatten Rinder, Milchkühe und auch Schweinezucht. Es war normal, dass man den Traktor bewegt, um aufs Feld zu fahren und beim Säen und Kartoffelernten zu helfen.

Sie waren im Internat. War die Schule besonders streng?

Da gelten klare Spielregeln. Die haben mir aber nicht geschadet. Ich habe viel gelernt: im Umgang mit Menschen, Verantwortung, Zuverlässigkeit und Akzeptanz.

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