Sants wird FSA-Chef
City bekommt neuen Oberaufseher

Hector Sants hat sich im Rennen um den Posten des Chefs der britischen Finanzaufsicht FSA durchgesetzt. Der bisherige Leiter der Aufsicht über die Großinvestoren und Banken wird die Nachfolge des scheidenden FSA-Vorstandschefs John Tiner antreten.

mm LONDON. Der 51-jährige Sants machte als Investmentbanker Karriere. Bevor er 2004 zur FSA wechselte, leitete er das Europa-Geschäft der Credit Suisse First Boston. Sants war maßgeblich dafür verantwortlich, dass die FSA gegenüber Großinvestoren einen vergleichsweise liberalen Kurs einschlug.

Vor allem die im Vergleich zu den USA „leichtere“ Regulierung der britischen Märkte verschaffte dem Finanzplatz London in den vergangenen Jahren entscheidende Vorteile gegenüber der Wall Street. Einige Beobachter in der Finanzszene äußersten allerdings Bedenken gegen die Ernennung Sants um FSA-Chef, weil er keine Erfahrung mit der Regulierung des Marktes für Privatkunden hat. Hier sieht Callum McCarthy, der Chairman der FSA, die wichtigsten Herausforderungen der kommenden Jahre. Die FSA ist nicht nur für die Aufsicht über die Märkte, sondern zum Teil auch für den Schutz der britischen Verbraucher zuständig.

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