Schadenersatzklagen der IKB-Aktionäre
IKB-Aktionäre müssen sich gedulden

Das Düsseldorfer Landgericht will seine Entscheidung über die Schadenersatzklagen der IKB-Aktionäre erst am 12. Juli bekanntgeben, wie der Vorsitzende Richter Michael Meurer am Donnerstag verkündete. Dann will er auch mitteilen, ob es bei der IKB ein Musterverfahren geben wird, wie es derzeit gegen die Deutsche Telekom läuft.

DÜSSELDORF. Die Kläger werfen der IKB allesamt vor, in einer Pflichtmitteilung am 20. Juli 2007 falsche Tatsachen zum vorläufigen Quartalsergebnis veröffentlicht und Anleger zum Kauf von IKB-Aktien animiert zu haben. Spekulationen über mögliche Belastungen aus US-Hypotheken seien zurückgewiesen worden, nur eine Woche später habe es eine Gewinnwarnung gegeben.

Die IKB hatte sich mit US-Ramschhypotheken verspekuliert und stand im Sommer 2007 kurz vor der Pleite. Der Kurs der Aktie brach seit Beginn der Krise mehr als 80 Prozent ein. Quelle: Reuters

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