Schlechte Fondsberatung
Commerzbank muss Anlegerin Schadenersatz zahlen

Die Commerzbank muss an eine falsch beratene Kundin knapp 13 000 Euro Schadenersatz zahlen.

HB FRANKFURT. Das Landgericht Verden habe Deutschlands zweitgrößte börsennotierte Bank wegen unzureichender Beratung in die Pflicht genommen, teilte die Kanzlei KTAG Rechtsanwälte am Mittwoch in Bremen mit. Die Frankfurter Bank müsse der Klägerin 12 660 Euro zahlen. Eine Sprecherin der Commerzbank wollte den Fall, der noch nicht rechtskräftig ist, nicht kommentieren. Das Institut kann gegen das Urteil noch Revision einlegen.

Die Klägerin hat sich nach Darstellung der KTAG-Anwälte 1999 entschieden, über die Commerzbank gut 15 000 Euro in einen Fonds zu investieren. Am Ende der Laufzeit im November 2004 seien ihr nur noch 5 670 Euro ausgezahlt worden, obwohl ihr Bankangestellte erklärt hatten, dass 80 Prozent der Summe garantiert seien. Die Schadenersatzansprüche seien nicht verjährt, weil ein anderer Bank-Mitarbeiter die Angaben im Frühjahr 2002 bestätigt habe.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%