SEC interessiert sich für Aktienverkäufe des HP-Chefs
Börsenaufsicht contra Mark Hurd

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC zeigt seit April Interesse an Aktiengeschäften von Hewlett-Packards Vorstandschef Mark Hurd. Wie das US-Wirtschaftsmagazin „Business Week“ in seiner Internet-Ausgabe berichtet, haben die Finanzkontrolleure bei HP um Informationen gebeten, wann die Gespräche mit Hurd über seinen Wechsel vom IT-Konzern NCR aufgenommen wurden, deren Chief Executive Officer Hurd bis zum 29. März war.

DÜSSELDORF. Auffällig ist, dass Hurd am ersten und dritten März 36 000 NCR-Aktien zum Preis von 39 Dollar verkaufte. Dabei nahm er 1,4 Millionen Dollar ein, der Kurs von NCR war in der Nähe eines Rekordhochs. Einen Tag später erst soll Hurd erfahren haben, dass er ein Kandidat für die Nachfolge der gefeuerten HP-Chefin Carly Fiorina sein soll, erklärte ein Hewlett-Packard-Sprecher auf Anfrage von Medien: „Die Anteile wurden verkauft, bevor es irgendwelche Gespräche mit HP gab, es gibt keine Frage über die Schicklichkeit der Transaktion.“

Am 28. März sorgten die ersten Medienberichte über Hurds Abgang bei NCR für ein Kursminus von drei Prozent. Einen Tag später stürzte der Wert 17 Prozent, als die Gerüchte bestätigt wurden.

Hewlett-Packard erklärte, die SEC mit allen nötigen Materialien versorgt zu haben.

Thomas Knüwer
Thomas Knüwer
Handelsblatt / Reporter
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