Siemens
Kleinfeld vor Vertragsverlängerung mit Einschränkung

Siemens-Chef Klaus steht einem Medienbericht zufolge ungeachtet der aktuellen Turbulenzen für den Elektrokonzern vor der Verlängerung seines Vertrags. Allerdings müsse er eine Einschränkung akzeptieren.

HB MÜNCHEN. Nach monatelangen Diskussionen soll der Vertrag von Siemens-Chef Klaus Kleinfeld verlängert werden. Noch im April wolle der Aufsichtsrat des Technologiekonzerns die umstrittene Vertragsverlängerung des Topmanagers bis 2012 absegnen, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf das Gremium.

Die Vertragsverlängerung sei das Ergebnis von Gesprächen entscheidender Mitglieder mit Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer, schreibt die Zeitung. Die Entscheidung solle auf der nächsten Sitzung am 25. April fallen.

Kleinfeld müsse allerdings eine Einschränkung akzeptieren: Die Befürworter einer Abfindungsklausel hätten sich bei den Vertragsgesprächen durchgesetzt. Das Kontrollgremium wolle so für den Fall eines vorzeitigen Ausscheidens Kleinfelds dessen Abfindung begrenzen. Die vorzeitige Verlängerung des noch bis September laufenden Vertrages sei ursprünglich schon für Ende 2006 vorgesehen gewesen, wegen des Korruptionsskandals jedoch verschoben worden, heißt es in dem Bericht.

Der Konzern äußerte sich nicht. Die Vertragsverlängerung sei Sache des Aufsichtsrates, sagte ein Sprecher der Zeitung.

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