Sportpsychologie für Manager
Der Motivationskünstler

Mit Sportpsychologie gegen die Finanzkrise: Um gestresste Banker, die in der Krise den Glauben an sich und ihren Arbeitgeber verloren haben, wieder aufzurichten, versucht Ex-Olympiasieger Adrian Moorhouse Erkenntnisse aus dem Spitzensport in die Welt der Wirtschaft zu übersetzen.



LONDON. Gerade erst ist Adrian Moorhouse von seinem „Ferienjob“ aus Peking zurückgekehrt. Für den britischen Fernsehsender BBC kommentierte der 44-Jährige die Schwimmwettbewerbe bei den Olympischen Spielen. Für Moorhouse war das eine äußerst angenehme Art des Déjà-vu, stand er doch 1988 selbst ganz oben auf dem Treppchen. In Seoul hatte der Engländer die Goldmedaille über 100 Meter Brust geholt.



Jetzt hat ihn der Alltag wieder, und der sieht manchmal eher grau als goldglänzend aus. Moorhouse ist heute Unternehmensberater. Zu seinen schwierigeren Aufgaben gehört es, gestresste Banker, die in der Krise den Glauben an sich und ihren Arbeitgeber verloren haben, wieder aufzurichten.

Nach zwölf Jahren Leistungssport hängte Moorhouse 1992 die Badehose an den Haken und machte sich daran, seine Erfolge im Schwimmbecken in eine Geschäftskarriere zu verwandeln. Gemeinsam mit dem Sportpsychologen Graham Jones gründete er die Beratungsgesellschaft Lane 4, benannt nach der Bahn auf der Moorhouse in Seoul zur Goldmedaille schwamm.

Die Lane-4-Berater versuchen, Erkenntnisse aus dem Spitzensport in die Welt der Wirtschaft zu übersetzen. In Zeiten der großen Kreditkrise gibt es für die Motivationskünstler im Finanzsektor viel zu tun. Massenentlassungen, Sparprogramme, Milliardenverluste, das ist die objektive Seite der Finanzkrise, auf der anderen Seite stehen die psychologischen Folgen. „Angst und Verunsicherung können eine ganze Organisation unterhöhlen“, warnt Moorhouse.

Die Lane-4-Berater versuchen, Erkenntnisse aus dem Spitzensport in die Welt der Wirtschaft zu übersetzen. In Zeiten der großen Kreditkrise gibt es für die Motivationskünstler im Finanzsektor viel zu tun. Massenentlassungen, Sparprogramme, Milliardenverluste, das ist die objektive Seite der Finanzkrise, auf der anderen Seite stehen die psychologischen Folgen. „Angst und Verunsicherung können eine ganze Organisation unterhöhlen“, warnt Moorhouse.

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