Staatsanleihen
Verfassungsrichter stärken Ansprüche von Argentinien-Anlegern

Das Bundesverfassungsgericht hat die Ansprüche von Anlegern gestärkt, die aus argentinischen Staatsanleihen Forderungen gegen das südamerikanische Land erheben.



HB KARLSRUHE. Nach einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss kann Argentinien nicht unter Berufung auf einen "Staatsnotstand" Zahlungen an private Gläubiger verweigern. Es gebe keine allgemeine Regel des Völkerrechts, die einem Staat dies erlaube, entschieden die Karlsruher Richter. Wegen einer 1999 einsetzenden Finanzkrise hatte Argentinien Staatsanleihen im Ausland aufgelegt, um seinen Kapitalbedarf zu decken. Anfang 2002 erklärte sich das Land für zahlungsunfähig.

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