Stefan Glänzer will Unternehmertum nicht sein lassen: Der Serien-Gründer

Stefan Glänzer will Unternehmertum nicht sein lassen
Der Serien-Gründer

Wäre Andy Warhol nicht am 22. Februar 1987 in einem New Yorker Krankenhaus gestorben – er wäre vielleicht Kunde von Stefan Glänzer.

HB HAMBURG. Ein Tagebuch im Internet, das sich sogar per SMS mit flüchtigen Eindrücken und per MMS mit Bildern füllen lässt, das hätte Warhol zugesagt, der sich so gern fotografierte, filmte und malte. Auch er hätte vermutlich Gefallen gefunden am derzeit größten Wachstumsfeld des Internets: der Weblogs oder kurz Blogs.

Und die Nummer eins unter den Weblog-Plattformen in Europa gründete der Hamburger Stefan Glänzer vor einem Jahr zusammen mit seinen Freunden Stefan Wiskemann und Christoph Linkwitz: die 20Six AG.

Wer nicht mehr an Gründergeist in Deutschland glaubt, der braucht eine Portion Glänzer am Morgen. Da sitzt ein entspannter 42-Jähriger mit reichlich Unternehmererfahrung und erzählt von seiner Firma begeistert wie ein Fußballfan vom entscheidenden Tor zur Meisterschaft: „Ich finde, es gibt nichts Schöneres, als eine Firma hochzuziehen.“

Das tat er schon 1991, direkt nach der Promotion – zusammen mit Wiskemann und Linkwitz. „Keine Ahnung“ hatten die drei, als sie beschlossen, „irgendwas mit Medien“ zu machen, erzählt Glänzer. Heraus kam die Werbeagentur Companions. Es folgte ein Verlag, der Bücher im Auftrag von Unternehmen produzierte, zum Beispiel den Milky-WayStadtführer „Hamburg mit Kind“. „Ich wollte immer arbeiten ohne ökonomischen Druck. Die universitäre Atmosphäre, mancher nennt es Elfenbeinturm, fand ich immer sehr angenehm: Sich mit etwas auseinander setzen um der Sache willen, nicht um die Miete zu bezahlen.“

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