Stefan Kaczmarek
Knetbares Essen

Die Idee verdankt Stefan Kaczmarek seinen Töchtern Sarah und Luisa. Diese wollten sich von ihm erklären lassen, warum Knete nicht essbar sei. Ja, warum eigentlich nicht? Der IT-Berater stellte sich an den heimischen Küchentisch im hessischen Idstein und fing an zu experimentieren.

Gut zwei Jahre sind seit damals vergangen, die Mädchen sind inzwischen neun und sechs Jahre alt und mittlerweile wissen sie, dass man Knete doch essen kann. Zumindest die, die ihr Vater erfunden hat. Seine Essknete stellt der 37-Jährige ab Sonntag auf der Internationalen Süßwarenmesse (ISM) in Köln vor. Hauptzutaten der Teigmischung sind Weizenmehl, Zucker, Weizenstärke, Öl und Volleipulver. Hinzu kommen Wasser und Farbstoff. Die 550-Gramm-Packung gibt es im Lebensmitteleinzelhandel für 4,99 Euro. In einer Testphase von Oktober bis Dezember 2007 verkaufte Kaczmarek, der die 123 Nährmittel GmbH gegründet hat, mehr als 50 000 Packungen der Essknete. In diesem Jahr sollen es bereits 1,5 Millionen sein. Der Markt, so glaubt Kaczmarek, ist groß genug. Zwölf Millionen Kinder in Deutschland unter 14 Jahren könnten sich für die Knete begeistern. In Westeuropa sind es gar 60 Millionen. Den nötigen Partner für Produktion und Vertrieb hat er gefunden: das RUF Lebensmittelwerk in Quakenbrück.

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