Stellenzuwachs
Wo deutsche Firmen Mitarbeiter einstellen wollen

Auch in diesem Quartal wollen die deutschen Unternehmen mehr Jobs schaffen als abbauen, vor allem in den Bereichen Energie und Finanzen. Doch nicht alle Regionen könne auf einen Stellenzuwachs hoffen.
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Düsseldorf Deutschlands Unternehmen wollen weiter neue Mitarbeiter einstellen. Das signalisiert das „Manpower-Beschäftigungsbarometer“ für das zweite Quartal, berichtet das Handelsblatt in seiner Dienstagausgabe. Für den Index hat der Personaldienstleister gut 1000 Arbeitgeber in Deutschland über ihre Beschäftigungspläne für das zweite Quartal befragt. Planen mehr Betriebe Neueinstellungen als Entlassungen, liegt der Index im Plus. Für Deutschland sagen acht Prozent der befragten Unternehmen Neueinstellungen, vier Prozent Entlassungen voraus. Dies ergibt einen Indexstand von vier - ein Punkt weniger als im Vorquartal.

In sechs von acht untersuchten Regionen erwarten die Betriebe im nächsten Quartal Neueinstellungen. Den stärksten Arbeitsmarkt sagt die Wirtschaft im Großraum München und in der Region West voraus. Für Süd- und Norddeutschland signalisiert der Indikator eine moderate Anzahl von Neueinstellungen. Im Ruhrgebiet und in Berlin sehen die Arbeitgeber dagegen leichten Personalabbau.

In sieben von neun Branchen planen die Arbeitgeber im zweiten Quartal Neueinstellungen. Der stärkste Arbeitsmarkt wird dabei für die Finanz-, Immobilien-, Versicherungs- und Dienstleistungsbranche erwartet. Ebenfalls günstig sind die Ausblicke für den Bausektor sowie für den Bereich Energie und Versorgung. Leichten Beschäftigungsabbau dürfte es in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Bereich Verkehr und Kommunikation geben. „Die Einstellungsbereitschaft war trotz Krise zuletzt relativ konstant – viele Unternehmen sind also personell bereits gut aufgestellt“, sagte Vera Calasan, Chefin der Manpower-Group.

Kommentare zu " Stellenzuwachs: Wo deutsche Firmen Mitarbeiter einstellen wollen"

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  • Ist aber deben die einzig greifbare "positive" Meldung vom Arbeitsmarkt.
    Und man will doch mit der Fachkräftelüge Billigkräfte aus Nicht_EU-Ländern für die Konzerne hereinholen!

  • Finde ich auch interessant.

    Ein "Vertreter" im Finanz- und Versicherungsbereich ist doch keine "Einstellung". Es handelt sich in der Regel um freiberufliche Mitarbeiter.



  • „Die Einstellungsbereitschaft war trotz Krise zuletzt relativ konstant – viele Unternehmen sind also personell bereits gut aufgestellt“, sagte Vera Calasan, Chefin der Manpower-Group.

    Sklavenhändler-Gesindel!

    Und da lügt man uns immer noch was von Fachkräftemangel vor???

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