Stephan Swinka
Textildiscounter Takko holt Ex-Tchibo-Mann

Stephan Swinka soll jedes Jahr 150 neue Läden für günstige Kleidung eröffnen. Der Schwerpunkt liegt in Zentral- und Osteuropa.

HAMBURG. Er war nur neun Wochen weg – nun hat das Münsterland ihn wieder: Stephan Swinka, Ex-Geschäftsführer von Ernsting's Family in Coesfeld, übernimmt morgen den Vorsitz der Geschäftsführung beim Textildiscounter Takko in Telgte.

Der gebürtige Hamburger, der mit seiner Familie im Norden der Hansestadt lebt, war seit Ende Juli ohne Job. „Auf eigenen Wunsch und in bestem Einvernehmen“, so hieß es in einer Pressemitteilung von Ernsting's Family, habe er sich mit sofortiger Wirkung vom Filialisten getrennt. Nach zwei Jahren habe er wegen unterschiedlicher Auffassungen über die Wachstumsstrategie hingeschmissen, wie das Branchenblatt Textilwirtschaft spekuliert.

Auch bei Takko wird es für den Wirtschaftsingenieur Swinka vor allem um die Wachstumsstrategie gehen. „Die Strategie lautet, Takkos erfolgreiche Expansion international auszubauen“, heißt es bei Advent International, einem Wagniskapitalgeber, der seit vorigem Jahr die Mehrheit hält. Zielmarke: 150 Neueröffnungen pro Jahr. Im Fokus liegen Zentral- und Osteuropa.

Swinkas Vorgänger Arnold Mattschull hatte den Textildiscounter wieder auf Kurs gebracht. Voriges Jahr stieg der Umsatz um zwölf Prozent auf 695 Millionen Euro, der Betriebsgewinn (Ebit) lag bei 63 Millionen Euro. Mattschull bleibt Gesellschafter und wechselt in den Beirat.

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