Steuerhinterziehung
Ex BayernLB-Chef Schmidt akzeptiert Strafbefehl

Der frühere BayernLB-Chef Werner Schmidt hat den Fiskus um mehrere zehntausend Euro betrogen und gilt nun als vorbestraft - und jetzt muss er zahlen.
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MünchenDer inzwischen pensionierte Bankmanager habe einen Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung erhalten und akzeptiert, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München am Dienstag. Damit habe Schmidt eine öffentliche Gerichtsverhandlung vermieden. Mehr Details wollte der Sprecher mit Verweis auf das Steuergeheimnis nicht nennen.

Laut „Süddeutscher Zeitung“ soll Schmidt dem Finanzamt 80.000 Euro vorenthalten haben. Die ausstehende Summe müsse er nun begleichen und zudem eine Geldstrafe von 50.000 Euro bezahlen. Den Angaben nach hatte er eine Eigentumswohnung, in der sein Sohn wohnte, steuerlich geltend gemacht. Das Mietverhältnis sei jedoch vorgetäuscht gewesen.

Schmidt wird sich wahrscheinlich dennoch bald vor Gericht verantworten müssen. Gegen ihn und andere frühere BayernLB-Manager wurde vor wenigen Monaten Anklage wegen des Milliardendebakels um den Kauf der maroden Kärntner Bank Hypo Group Alpe Adria erhoben.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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