Steven Freiberg
Citigroup ersetzt angeblich Chef des US-Privatkundengeschäfts

Eine Außenseiterin soll das schwächelnde Privatkundengeschäft der Citigroup in den USA einem Zeitungsbericht zufolge wieder auf Vordermann bringen. Die größte US-Bank habe vor, Terri Dial von der britischen Lloyds TSB Group abzuwerben, meldete das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

rtr NEW YORK. Zugleich plane das Institut eine umfassende Umstrukturierung. Statt nach Geschäftssparten solle die Ausrichtung künftig mehr entlang geografischer Gesichtspunkte erfolgen. So werde es eine eigene Europa- sowie eine Asien-Abteilung geben. Dial leitet derzeit die britische Filialbanken-Sparte von Lloyds TSB. Die 58-jährige gebürtige Kalifornierin soll dem Bericht nach künftig weltweit für die Privatkunden-Strategie der Citigroup zuständig sein, wobei der Fokus auf den USA liegen dürfte. Sie ersetze damit Steven Freiberg an der Spitze des US-Privatkundengeschäfts. Freiberg werde sich weltweit um das Kreditkartengeschäft kümmern.

Die Bank hat im Zuge der Kreditkrise im vierten Quartal knapp zehn Mrd. Dollar Verlust gemacht. Die Privatkundensparte in den USA verbuchte ein Minus von 432 Mill. Dollar, im Gesamtjahr brach ihr Gewinn um 51 Prozent auf 4,11 Mrd. Dollar ein.

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