Frankfurter Bürger vs. Fraport
700 000 Starts und Landungen am Tag ist den Gegnern des Flughafen-Ausbaus in Frankfurt zu viel. So viele hätten es nach Wünschen des Flughafenbetreibers Fraport werden sollen. Monatelang protestierten die Anwohner jeden Montag gegen das Vorhaben und klagten sich bis vor das Bundesverwaltungsgericht, um Nachtflüge verbieten zu lassen.
Mit Erfolg: Auf dem Frankfurter Flughafen herrscht nun zwischen 23 Uhr und fünf Uhr morgens Ruhe.
Die Entscheidung macht Fraport einen dicken Strich durch seine Expansionspläne. Das Unternehmen wollte Deutschlands größtes Drehkreuz ausbauen und so international wettbewerbsfähiger machen.